Eistraining

Am 25.11.2014 haben Martha und ich erstmals am Eistraining unseres Vereins teilgenommen- Das Eistraining findet dienstags zu bestimmten Terminen von 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr statt.

Bei diesem Training hat Martha erstmals ein Waveboard mit Eiskufen eingesetzt. Das Waveboard dürfen wir leider nicht beim öffentlichen Eislauf in der Arena einsetzten.

Martha-Volker-Eis-WaveboardenLink zu einem Kurzvideo auf YOUTUBE

Verabschiedung von Michael als Trainer

Michael mit JohannesDie Kinder und Jugendgruppe des 1. FCN Roll- und Eissport e.V. führte gemeinsam mit dem Bildungszentrum für Blinde und Sehbehinderte vom 20. – 21. Mai 2006 eine Zeltfreizeit in Verbindung mit dem capp-Sport-cup in München in Oberschleißheim bei München durch. Die Mitarbeit von Michael Müller zusammen mit Jana und Volker ist hier dokumentiert.

Seit mehr als 8 Jahren arbeitete nun Michael Müller als Trainer und Begleitskater in der Blindengruppe des 1. FCN Roll- und Eissport e.V. mit. Regelmäßig kam MIchael wöchentlich von Erlangen nach Nürnberg zu den Trainingseinheiten und führte verschiedene blinde Skater zu Meistertiteln. Mit dem Ende des Sommertrainings 2014 beendet nun MIchael diese Tätigkeit, um sich einer musikalischen Tätigkeit mit Jugendlichen in seiner Heimatgemeinde zu widmen. Als kleines Dankeschön lud die Blindengruppe Michael und seine Frau zu einem Abendessen in der griechischen Taverna Meteora im Norden von Nürnberg ein.

ZeugnisverteilungMichael überraschte die Skater mit Zeugnissen, in den individuell die Fähigkeiten und Ergebnisse der einzelnen Teilnehmer der Sportgruppe fachgerecht beurteilt 🙂 wurden. Die Zeugnisse wurden verlesen und in Schwarzschrift ausgehändigt. Die Sprachausgabe auf CD wurde von Michael zur Weitergabe an die vollblinden Skater übergeben.

FototbuchueberreichungJohannes hatte ein Fotobuch mit Bilder aus den Vergangenen Jahren als Andenken erstellt und es Michael überreicht. Oben die Bilder des Fotobuches als Diaschau. Es waren Bilder vom cSc 2006, der ersten DM als Bahnmeisterschaft 2007, Autobahnmarathon 2008, DM Bahnmeisterschaft 2009, cSc 2009, DM Kerpen 2010, DM Bahmeisterschaft 2010, DM Kerpen 2011, DM Kerpen 2012, residenzlauf 2013, Oberschleißheim 2013, Oberschleißheim 2014. Von den vielen anderen Veranstaltungen, an denen Michael auch teilgenommen hatte, lagen keine Bilder vor.

MichaelLovetoSkateIm Namen des Vorstandes des 1. FCN Roll- und Eissport e.V. überreichte Jana als Vorstandsmitglied und Trainerin, die viel mit Michael zusammengearbeitet hatte, als Dankeschön des Vereinsvorstande ein T-Shirt „I LOVE TO SKATE“ mit einem Geschenkgutschein vom Rollenshop. Die Zusammenarbeit der Übungsleiter, sei es in der Blinden- oder Kindergruppe, von Jana, Michael und Volker klappte immer ausgezeichnet und die Übungsleiter ergänzten sich hervorragend,

 

Ein Abschiedbesonderer Dank von Volker, dem Verfasser dieser Zeilen, an Michael sei hiermit auch ausgesprochen mit den besten Wünschen für eine erfolgreiche Wirken im musikalischen Bereich seiner neuen Tätigkeit.

Michael wird uns sicher noch als Begleitskater bei Wettbewerben zur Verfügung stehen.

Hallertauer Inline-Tour am 15. August 2012

Am Mittwoch, dem 15. August starteten wir mit 160 weiteren Inlineskater zur Hallerntauer Inline-Tour. 

EhrungWir, das sind Martha Kosz (blind – b1) mit Begleitskater Volker Springhart und Simon Bienlein (blind – B1) mit Begleitskaterin Jana Ziemainz. Johannes mußte die geplante Teilenahme leider aus Gesundheitsgründen absagen. Die Teilnahme diente der Vorbereitung des Fränkischen Schweiz Marathons am 2. September. 

Um 6:00 Uhr starteten wir mit dem Auto von Jana in Nürnberg und waren frühzeitig am Veranstaltungsort Uttenhofen. Von dort ging es mit Bussen zum eigentlichen Startpunkt in Mainburg.  Der Start der Inlinertour war dann um 9:25 Uhr, begleitet von einem Führungsfahrzeug mit fetziger Musik, Polizeifahrzeugen und Begleitmopeds, die dann später sich als wertvolle Unterstützer an den steilen Streckenabschnitten erwiesen. 

Um 12:15 Uhr kamen wir  in Wolzach an, wo wir uns in einer längeren Mittagspause im Festzelt der Kirmes verköstigen konnten. Die Teilnahme von Martha und Simon wurd gesondert gewürdigt und sie erhielen vom Bürgermeister als Andenken je einen Bierkrug überreicht. Neben der großen Mittagspause gabe es noch längere Getränkestopps. 

MarthaVolkerDie Tour führte über teilgesperrte Landstraßen, Wirtschaftswege durch die Hopfenfelder und auf Fahrradwegen durch die Hallertau. Das Wetter war wolkig und mit 22 Grad hatten wir angenehme Temperaturen. Am Nachmittag stiegen die Temperaturen bei sonnigen Abschnitten etwas höher, hielten sich aber durch Fahrten auf schattigen Abschnitten in erträglichem Rahmen.  Die Landschaft war hügelig, so dass auf anstrengende Anstiege wieder Abfahrten folgten. Bei steileren Abfahrten war es dann schwierig und bei einer solchen Abfahrt stürzten Martha und Volker, da sie ohne Sturz in die Menge gefahren wären, die unten am Ende der Abfahrt wartete. Außer dem Schreck ist jedoch nichts enrsthaftes passiert.  Mache Anstiege ließen den Puls auf maximale Frequenz steigen und die Muskeln wollten dann auch nicht mehr so richtig arbeiten. Kopfsteinpflaster in Pausenorten und auch teilweise sehr rauer Asphaltbelag stellten ebenfalls ein hohe Herausforderung  dar.  An einem Getränkepausenort fuhr ein Auto über die Inlinerbremse von Volker, der mit Skates an den  Füssen mit dem Rücken zur Straße stand. Es schien aber nichts passiert zu sein. Als wir auf die Strecke gingen stellte Martha fest, dass der rechte Skate von Volker sich irgendwie komisch anhörte. Die Kontrolle bei einem Halt ergab die Vermutung, dass die Kugellager beschädigt sein könnten. Dan nach zwei Kilometern ein längerer Halt eingeplant war, stieg Volker mit einem Skate ins Auto und Martha fuhr mit Baraba Härtl weiter. Wie gut, dass vom Speedteam weitere Teilnehmer dabei waren! Beim Halt wurde dann festgestellt, dass die Rolle beschädigt war. So wurde sie einfach ausgebaut und Volker fuhr mit 3 Rollen am rechten Skate weiter. Bei dem dann folgenden sehr rauhen Bodenbelag konnte Volker erfahren, dass mit 3 Rollen auf einem rauhen Belag nicht so leicht zu skaten war, als mit 4 Rollen. Auf glatter Straße war kein großer Unterschied zu bemerken. An wenigen Stelle nahmen wir die Hilfe der Mopeds in Anspruch und ließen uns kurze steile Strecken auf oder ab mitziehen.

janasimonhintenZur Statistik:

  • die reine Skatezeit betrug 4 Stunden
  • die Pausenzeit betrug insgesamt3 1/2 Stunden
  • wir erreichten somit eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 14 km/h
  • bei ca. 1/3 der Skatezeit betrug die durchschnitliche Geschwindigkeit 19 km/h
  • es wurden mehrfach Spitzengeschwindigkeiten von 30 km/h erreicht
  • das Smartphon ermittelte einen Kalorienverbrauch von ca. 3000

janasimonWir überstanden die anstrengende Tour erfolgreich und ohne Schaden. Simon hat bewiesen, dass er auch die Marathondistanz in Forcheim überstehen wird, die nicht so anstregend ist, wie die überstandene Tagestour.

Die Bewunderung der anderen Mitskater wurde über die Leistung derblinden Skater häufig und vielfältig geäußert. Ein Skater sagte, dass er am Limit fuhr und von Volker und Martha dann noch überholt wurde. Das war für ihn fast nicht faßbar, da er sich als guter Skater mit Speedskates an den Füßen einschätzte. Jana und Volker stellten zudem fest, dass Begleitskaten für blinde Skater eine höhere Leistung erfordert, als nach seinem eigen Rhytmus skaten zu können. Aber es macht Spaß und wir hoffen doch noch mehr Begleitskater aus dem Team zu finden.

Hallerntauer Inlinertour