Oberschleissheim 2016

Nach Oberschleißheim reisten 3 Teilnehmer mit Volker mit dem Zug an, die anderen mit den Autos der Begleitskater. Um 9:00 Uhr kamen wir bei Regen in Oberschleißheim an, gegen 10 Uhr klarte es jedoch auf und der Wetterbericht versprach ein trockenes Rennen.  Trotz Autobahnstau waren alle Begleitskater rechtzeitig da und wir mußten den Notfallplan nicht anwenden. Der Halbmarathon  startete um 13:15 Uhr, eine viertel Stunde vor den Freizeitskatern und die blinden Skater waren mit den Freizeitskatern und dem Weltrekordversuch im Rückwärtsskaten auf der Strecke. Volker skatete nicht mit und machte Fotoaufnahmen. Leider ist die Qualität der Aufnahmen nicht optimal, da der Fotoapparat im Zug liegen blieb und die Aufnahmen mit dem Handy gemacht werden mussten. Gute Bilder findet Ihr auf der FacebookSeite von SkateMunich 

Die Zeiten der Teilnehmer:

Vorname
Nachname
DIV
SK
finish
LAP1
LAP2 LAP3 LAP4 LAP5
1 Leyla Nemati
AK40
B2
52:11.85
03:49
11:55
12:03
12:18
12:07
1
Johannes
John
AK35
B2
58:43.34
04:26
13:38
13:26
13:42
13:32
2 Eugen Riske
AK35
B2
1:02:03.26
04:39
14:09
13:57
14:28
14:51
1 Matthias Landgraf
AK35
B1
1:04:21.88
04:49
15:12
14:45
14:59
14:37
1 Simon Bienlein
AK30
B1
1:11:28.50
04:55
15:47
16:48
17:05
16:54
1 Gabriele
Eichenseer
Aktive B1
1:17:11.04
06:32
18:02
17:26
18:50
16:22

DGaby mit Jana - Siegerehrungurch das hohe erreichte Tempo brachten die blinden Skater ihre Begleiterinnen an den Rand deren Leistungsgrenze. Es war diesmal besonders schwierig Begleitskter zu finden, da die Begleitskater auf den Start im Rennen der lizenzierten Skater verzichten mußten. Daher einen besonderen Dank an die engagierten Begleutskater, ohne die die blinden Skater weder starten noch ihre Spitzenzeiten erreichen könnten. Es ist schon eine extreme Leistung ohne Augenlicht auf der nicht einfachen Strecke mit vielen möglichen Stolperstellen an der Tordurchfahren oder defektem Belag, mit über 20 km/h zu skaten. Alle Skater kamen sturzfrei und glücklich ans Ziel.

Herzlichen Glückwunsch den neuen Deutsche Meistern in ihrer Altersklasse und Startklasse und dem Vizemeister.

Leider ist ein effektives Speedtraining während der Woche nicht möglich, da wir nicht genügend Trainingspartner haben. Die blinden Anfänger müssen oft alleine auf dem Innenplatz trainieren, die B2 – Skater müssen die B1- Skater auf der Bahn begleiten oder Volker muss mit mit bis zu drei vollblinden Skatern gleichzeitig skaten. Im Wintertraining in der Gymnastikhalle der Schule kommt die Gruppe ohne zusätzliche Begleiter aus. Wir hoffen im kommenden Sommer auf der Bahn doch noch ausreichend Trainingspartner zu finden.

Johannes mit Max Maier

Johannes mit Max Maier

Eugen mit Stefan Ruhl

Eugen mit Stefan Ruhl

Matthias mit Barbara Härtl

Matthias mit Barbara Härtl

Leyla mit Josef Riefert

Leyla mit Josef Riefert

Simon mit Barbara Wirth

Simon mit Barbara Wirth

Gaby mit Jana Ziemanz

DM-Bahnmeisterschaft Bayreuth

7. Deutsche Bahnmeisterschaft im Speedskaten für Blinde und Sehbehinderte

DM-Bayreuth2016Am 11. Juni 2016 starteten wir mit 6Teilnehmern und Volker als Begleiter um 7 Uhr mit dem Zug nach Bayreuth. Die Buslinie ab Bahnhof in Bayreuth zeigte, wie schwierig Reisen für blinde und sehbehinderte  Menschen sein kann. Die Bushaltestelle war an einen anderen Ort verlegt und aufgrund der mangelhaften Beschreibung nicht zu finden. Der Bus hielt etwas verspätet vor dem Bahnhof und konnte an Hand der Busnummer gefunden werden. Wir vergewisserten uns beim Fahrer, dass er wirklich zum Friedensplatz fuhr. Im Bus gab es keine Haltestellendurchsagen, daher baten wir den Fahrer, uns anzusagen, wenn die Haltestelle erreicht ist. Dennoch fuhr der Bus an der Haltestelle vorbei, ohne anzuhalten. Auf erneute Ansage, dass wir am Friedensplatz aussteigen wollten, sagte der Fahrer, dass wir schon vorbeigefahren seien. Er hielt dann an und ließ uns aussteigen. Den Weg fanden wir dann mit GoogleMaps und kamen wie geplant um 8:30 Uhr an der Sportstätte an. Da trafen wir Günther Hofmann und fragten, ob er nicht Begleitskater für den 2000 m Lauf machen könnte, da ein Begleitskater kurzfristig absagen mußte. Er war gerne bereit. Bei der Nummernausgabe trafen wir Rudy vom Verein, der sich ebenfalls als Begleitskater für Johannes anbot, so dass nun alle Skater mit Begleitern versorgt waren. Beim 300 m Einzelstart begleitete Michael sowohl Simon als auch Matthias. Zwischen den Starts hatte er Pause, da die anderen Starter dazwischen gelegt wurden. Durch denselben Begleiter konnten die beiden ihre Leistung unabhängig vom Begleiter gut vergleichen.

Der 20Johannes-Rudi-Matthias-Michael00 m Lauf der Startklassen B1 und B2 wurden in einem Lauf durchgeführt. Es waren also 6 blinde/sehbehinderte Starter mit 6 Begleitern auf der Bahn. Wir sollten zunächst alle in einer Linie starten. Auf den Hinweis, dass dies zu gefährlich sei, starteten die B2 Teilnehmer in der ersten Reihe und die vollblinden B1 Starter in der zweiten Reihe. Auf der Gesamtstrecke verteilten wir uns dann, so dass der Lauf in dieser Formation problemlos funktionierte. Dankbar registrierten wir, das uns vom Veranstalter vor unseren Läufen Einfahrzeiten gegeben wurden, bei denen nur die blinden und sehbehinderten Skatern mit ihren Begleitern auf der Strecke waren. Wir waren zeitweise auch beim allgemeinen Einfahren dabei, was jedoch für unsere Teilnehmer schwierig war. Die vollblinden Skater der Startklasse B1 skaten inzwischen alle im Windschatten hinter dem Begleitskater. Die geübteren Skater wie Simon und MatthiaSimon-Günther-Johannes-Rudis waren sehr dicht hinter dem Begleitskater, Gaby hielt noch zu viel Abstand, weil sie nicht auffahren wollte. Der Abstand muss bei Training noch vermindert werden, da mit gstreckter Hand auf längere Distanzen es zu anstrengend ist. Nach dem Start der 2000 m Strecke fing es leicht zu nieseln an. Das war aber kein Problem, die Strecke nahm den Regen auf, ohne dass wir ins Rutschen gekommen wären. Die ovale Bahn mit den relativ kurzen Geraden auf der Längsseite ist für die blinden/sehbehinderten Skater nicht leicht zu fahren. Aus diesem Grund entschieden wir uns, dass Johannes und Eugen mit Handführung zum Begleitskater skaten.

Alle Teilnehmer erreichten Deutsche Meistertitel 2016, die Herren auf jeweils unterschiedlichen Distanzen. Die vollblinden Skater waren schneller als die blinden/hochgradig sehbehinderten mit Sehrest.

Ergebnisliste des BRIV als PDF von der Webseite des BRIV herunterladen

Drei Deutsche Rekorde wurden verbessert:

  • Matthias verbesserte seinen Rekord auf 300 m aus dem Jahr 2009 um 2/10 Sekunden.
  • Simon verbesserte den bisherigen Rekord auf 2000 m von Matthias aus dem Jahr 2015 um 10 Sekunden.
  • Leyla verbesserte ihren Rekord auf 2000 m aus dem Jahr 2016  um 4 Sekunden.

Insgesamt war es eine schöne Veranstaltung. Siegerehrung-Leyla-PetraDas Wetter war ok, bewölkt ohne Regen, bis auf ein kurzes Nieseln. Die Begleitskater absolvierten ihre Aufgabe hervorragen, dafür sei ihnen ein besonderer Dank ausgesprochen, denn ohne sie wäre das Speedskaten von blinden Menschen nicht möglich.

Die Zeiten fehlen noch und werden nachgetragen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Fotos: Matthias GDM Urkundemedaillie2016Gaby-Volkerottschalk

 

 

 

 

 

 

  • Eichenseer, Gabriele – 28 – w – B1    
  • Begleiter: Volker Springhart
    • 300 m          1:01,670 Min.
  • 2000 m       6:40,732 Min.
  • Deutsche Meisterin 2016 Masters AK30 B1 Distanz 300 m und 2000 m

 

 

Simon-Günther

  • Bienlein, Simon – 33 – m – B1
  • Begleiter: 300 m Nichael Müller und 2000 m Günther Hofmann
  • 300 m        48.120 Sek.
  • 2000 m   5:12,052 Min.
  • Deutscher Meister 2016 B1 m AK30 Distanz 2000 m

 

 

 

Matthias-Michael

  • Landgraf, Matthias – 36 – m – B1
  • Begleiter: Michael Müller
  • 300 m        47.280 Sek.
  • 2000 m   5:16,355 Min.
  • Deutscher Meister 2016 B1 m AK30 Distanz 2000 m

 

 

 

Johannes-Rudy

  • John , Johannes – 35 – m – B2
  • Begleiter: Rudy Stühler
  • 300 m        51.251 Sek.
  • 2000 m   5:16,462 Min.
  • Deutscher Meister 2016 B2 AK30 Distanz 2000 m

 

 

 

Eugen-Christian

  • Riske – Eugen – 38 – m – B2
  • Begleiter: Christian Reiser
  • 300 m         49.919 Sek.
  • 2000 m    5:29,962 Min.
  • Deutscher Meister 2016 B2 AK30 Distanz 300 m

 

 

 

Leyla-Petra

  • Nemati, Leyla – 42 – w  – B2
  • Begleiterin: Petra Raab
  • 300 m        41.524 Sek.
  • 2000 m    4:45,938 Min.
  • Deutsche Meisterin 2016 B2 AK40 Distanz 300 m und 2000 m

 

 

SiegerehrungSimonundMatthias

Veranstaltungen am 6. September 2015

Am 6. September hatten wir uns auf 2 Gruppen aufgeteilt, da an diesem Tag sowohl der Fränkische Schweiz Marathon als auch der cappSportcup in Langenfeld stattfand.

fs-2015Matthias Landgraf nahm als einziger Teilnehmer unserer Sportgruppe am Fränkischen Schweiz Marathon in Ebermannstadt zusammen mit seiner Begleitskaterin Barbara Wirth teil und erlangte somit als einziger blinder Skater den Deutschen Meistertitel 2015 auf der Marathondistanz. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel.

Urkunde Landgraf FS2015Seine Durchschnittsgeschwindigkeit betrug 20 km/h, wobei auf einigen Abschnitten eine Geschwindigkeit bis 25 km/h erreicht wurde. Matthias hatte seinen Lauf auf Runtastic dokumentiert und die Gruppen nach Langenfeld konnte seinen Lauf zeitweise auf der Reise nach Langenfeld im Zug über das Internet beobachten als er Ebermannstadt wieder durchskatet hatte. Über die App haben wir ihn angefeuert. Als Nettozeit benötigte Matthias mit seiner Begleiterin Bararbara für die Gesamtstrecke 2:11 Stunden.

simon-konradDie Gruppe nach Langenfeld zum cSc bestand aus Eugen Riske, Simon Bienlein, Gaby Eichenseer, Christine Fink und Volker Springhart.  

Während Eugen mit seiner Familie mit dem Auto gefahren war, sind die anderen vier mit dem Zug geeist und starteten um 5 Uhr in Nürnberg.  Die Umstiegszeiten waren knapp bemessen, wir kamen pünktlich um 9:35 Uhr in Langenfeld an und wurden dort vom Leiter der Rolling Angels, Alfred Hentschel, abgeholt.  Unsere Unterlagen waren auch schon von den Rolling Angels abgeholt, so dass wir uns sofort startklar machen konnten und die Begleitskater festgelegt werden konnten. Um 10:15 Uhr startete das Inlinerrennen für 40 Minuten plus eine Runde.

volkerVolker begleitete Gaby und musste sich nach Ende des Inlinerrennens für seien zweiten Lauf auf dem Waveboard fertig machen. Die 20 Minuten Übergangszeit zum Start dieses Laufes um 11:30 Uhr ließen kaum Zeit zur Regeneration. Neben Waveboards waren bei diesem Lauf verschiedenste Rollfahrzeuge wie Trettroller groß und klein, Rollstühle, Fahrräder am Start. Neben Volker waren noch zwei Mädels im Alter von 10 Jahren auf dem Waveboard beteiligt. Das war wohl ein Alterskontrast :-). Das Mindestziel, zwei Runden zu schaffen, erreichte Volker auch in einer sehr guten Zeit mit einer Durschnittsgeschwindigkeit von 9 km/h.  Zu einer oder zwei weiteren Runden, die von der erreichten Geschwindigkeit her möglich gewesen wäre, reichte jedoch die Kraft nicht aus, so dass der Lauf von Volker nach der zweiten Runde  vorzeitig beendet wurde.

Die Ergebnisse des Inlinerrennens waren auch beachtlich. Simon ist 2 Runden mehr geskatet als vor 5 Jahren und Gaby zeigt ebenfalls eine deutliche Temposteigerung . In der ersten Runde skateten Gaby und Volker noch nebeneinander, die restlichen Runden dann hintereinander Diese für Gaby neue Skatetechnik brachte dann eine mit einer durch Runtastic dokumentierten Temposteigerung von von ca. 12 km/h auf 17 km/h. .

Eugen-Werner

Fotos von Alfred Hentschel

Inlineskaten

  • Platz Name – geboren – Runden – km – Zeit
  • 29 BIENLEIN Simon – 82 – 7 – 16.1 km – 00:48:04  (entspricht HM-Zeit 1:02 h) ( im Jahr 2010 – 5 Runden – 11,5 km in einer Zeit von 45 Min.)
  • 34 RISKE Eugen – 78 – 7 – 16.1 km – 00:50:03 (entspricht HM Zeit 1:05 h)
  • 65 EICHENSEER Gabriele – 88 – 6 – 13.8 km – 00:52:52   (entspricht HM-Zeit 1:20)
  • 75 FINK Christine – 72 – 5 – 11.5 km – 00:47:44  (entspricht HM-Zeit 1:25)

Begleitskater für Simon war Konrad Wegbahn, für Eugen Werner Alex, für Christine Herbert Pippig, für Gabriele Volker Springhart

Waveboard

  • 3 SPRINGHART Volker – 43 – 2 – 4.6 km 00:34:10

Nach einem erholsamen Tag auf der Schlemmermeile des cSc ging es um 17 Uhr wieder nach Nürnberg zurück. Gegen 24 Uhr waren dann alle zu Hause. Der Zug hatte 40 Minuten Verspätung.

Vielen Dank an die Rolling Angels aus Langefeld und das Team des cSc und besonders an Herrn Weik. Wir fühlten uns gut aufgehoben und waren gerne da.tine

gabyurkunde-Volker

RA01 Susanne Mey-2

eugen-2